Mit Permission Marketing einen Newsletterverteiler aufbauen
Juni 4th, 2006
Der erste Schritt zur optimalen Kundenbindung per eMail
Permission heißt wörtlich übersetzt “Genehmigung, Erlaubnis” und in der Tat ist die Grundlage des Permission Marketings das Einverständnis des Kunden, Informationen zu erhalten. Genauer gesagt muss der Kunde aktiv Informationen (Newsletter, Angebote etc.) anfordern. Meistens wird Permission Marketing im Internet in Verbindung mit eMail-Marketing genutzt. Der folgende Artikel soll ein erster Überblick über das Thema Permission Marketing per eMail geben.
Um die Permission des Kunden sprich seine eMail Adresse zu erhalten, gibt es zwei gängige Verfahren im Web.
Opt-In
Über ein Formularfeld auf der Homepage trägt der Kunde seine eMail-Adresse ein und bestellt somit die gewünschten Informationen (Angebote, Produktinformationen, Newsletter) per eMail. Der Kunde erhält im Normalfall noch eine Bestätigungs-eMail, die Permission wurde aber bereits mit der Anmeldung gegeben.
Double Opt-In
Wie beim Opt-In Verfahren trägt der Kunde über ein Formularfeld seine Daten ein. Mit dieser Anmeldung wird aber noch keine Permission erteilt. Der Kunde erhält zunächst eine Bestätigungs-eMail, in der er darüber informiert wird, dass seine eMail-Adresse in den eMail-Verteiler eingetragen wurde. Erst wenn diese eMail vom Kunden bestätigt wird, ist die Permission erteilt.
Wie beim Opt-In Verfahren trägt der Kunde über ein Formularfeld seine Daten ein. Mit dieser Anmeldung wird aber noch keine Permission erteilt. Der Kunde erhält zunächst eine Bestätigungs-eMail, in der er darüber informiert wird, dass seine eMail-Adresse in den eMail-Verteiler eingetragen wurde. Erst wenn diese eMail vom Kunden bestätigt wird, ist die Permission erteilt.Welches Verfahren das geeignetere ist, kann pauschal sicherlich nicht eindeutig beantwortet werden. Beim Double Opt-In Verfahren besteht die Gefahr sicherlich darin, dass dem Kunden nicht immer klar ist, dass er die Registrierung erst nochmals bestätigen muss, bevor er endgültig registriert ist. Allerdings ist der Adressbestand qualitativ hochwertiger als beim einfachen Opt-In Verfahren, da eine ungewollte Anmeldung nahezu ausgeschlossen werden kann.

Permission kann auch wieder entzogen werden
Genau so schnell wie der Kunde sich in eine eMail-Verteilerliste eingetragen hat, kann er sich auch wieder austragen. Dessen sollte man sich immer bewusst sein. Deshalb müssen beim Versand von eMails folgende Regeln beachtet werden:
Genau so schnell wie der Kunde sich in eine eMail-Verteilerliste eingetragen hat, kann er sich auch wieder austragen. Dessen sollte man sich immer bewusst sein. Deshalb müssen beim Versand von eMails folgende Regeln beachtet werden:
- Regelmäßiger Versand der eMails (täglich, wöchentlich, monatlich etc.)
- Inhalt der eMails muss dem Kunden einen Nutzen bringen
- Abbestellung sollte jederzeit problemlos möglich sein
- eMails sollten nicht zu umfangreich sein
- Kunde muss die Möglichkeit zum Dialog haben
- Sorgfältige Pflege des Adressbestandes
- Datenschutzhinweise müssen für Kunden transparent sein
Nichts ist für einen Kunden ärgerlicher als eMails von Firmen zu erhalten, aus deren Listen man sich bereits ausgetragen hat. Diese eMails werden von Kunden oft als Spam verstanden. Dies kann zu einem negativen Image der eigenen Firma führen und sollte unbedingt vermieden werden.
Wie erhalte ich die Permission des Kunden?
Dass Internetuser bereit sind ihre persönlichen Daten herauszugeben, beweist unter Anderem eine Studie der Unternehmensberatung Mummert und Partner. In dieser Studie gaben immerhin 74 Prozent der befragten Personen an, ihre persönlichen Daten herauszugeben, wenn sie im Gegenzug dafür personalisierten Service erhalten. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass dem Kunden Anreize geschaffen werden müssen, um sich in eine eMail Liste einzutragen.
Besonders bereitwillig geben Internetuser ihre Daten z.B. bei Preisausschreiben und Gewinnspielen im Netz an. Man sollte aber dem Teilnehmer deutlich machen, dass mit der Teilnahme am Gewinnspiel auch der Bezug von eMails gestattet wird.
Weisen Sie deshalb auf Ihrer Homepage deutlich auf die Möglichkeit hin, dass man sich in Ihren Mailverteiler eintragen kann. Besonders effektiv ist hier der Einsatz eines HTML - PopUps. In einem solchen PopUp besteht die Möglichkeit, sofort seine eMail-Adresse einzutragen.
Nicht vergessen sollte man (z.B. auf Messen und bei Telefonaten), Kunden direkt auf die Möglichkeit anzusprechen, sich in den firmeneigenen eMail-Verteiler einzutragen.
Vom Permisson- zum One to One Marketing
Mit der Permission ist lediglich der erste Schritt getan, um mit dem Kunden eine langfristige Geschäftsbeziehung aufzubauen. Ziel des eMail Marketing muss es sein, langfristig Informationen über den einzelnen Kunden zu sammeln und ihn gezielt durch personalisierte eMails, die seinen Interessen entsprechen, zu informieren.
Gerade in der heutigen Zeit, in der wir von Werbebotschaften geradezu überhäuft werden, ist es entscheidend, sich mit seinen Werbemaßnahmen von der breiten Masse abzugrenzen. In vielen Fällen wird Werbung vom Kunden gar nicht mehr wahrgenommen, da es zu einer regelrechten Reizüberflutung beim Kunden kommt. Hier liegt der eindeutige Vorteil von Permission - bzw. One to One Marketing. Während normale Werbung vom Kunden in der Regel ignoriert bzw. nicht mehr wahrgenommen wird, ist beim Permission Marketing die Aufmerksamkeit des Kunden wesentlich höher, da er die Informationen selbst angefordert hat.
Kategorie: eMail Marketing | add to mister wong
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1 Kommentar Hinzufügen
1. publisherblog.de » &hellip | Juli 6th, 2006 at 19:18
[…] E-Mail-Marketing ist auf den ersten Blick ganz einfach – man erstellt eine E-Mail, versendet diese an Permission-Adressen und schon hat man viele neue, zahlende und treue Kunden… Doch viele Werbetreibende mussten die leidvolle Erfahrung machen, dass auch E-Mail-Marketing keine Wunderwaffe im Kampf um Online-Kunden ist. Ohne eine ausgereifte Konzeption und eine ansprechende Gestaltung der Werbe-E-Mail wird dieses Werbemedium nur geringe Erfolge zeigen. Neben der grafischen Gestaltung, dem Versandzeitpunkt, der Betreffzeile und dem taktischen Platzieren von Links ist die eigentliche „Message“ überaus wichtig. Klar, was sonst, werden jetzt viele Leser denken. Umso erstaunlicher ist es, dass die meisten Creatives keine wirkliche Message haben… Anhand von zwei Fallbeispielen möchten wir Ihnen zeigen, wie es besser geht! […]
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